Die Theatergruppe Eversberg, die anlässlich der Feierlichkeiten zum 750-jährigen Bestehen der Bergstadt im Jahr 1992 ins Leben gerufen wurde, führte anlässlich des Ortsjubiläums ein historisches Theaterstück, das vom Ortschronisten Josef Haarhoff geschrieben worden war, auf. Die Freude am Theaterspielen führte bei einigen Beteiligten zur Idee, weiterhin in Eversberg Theater zu spielen.

Zunächst gelang es aber nur, einige kleinere Stücke zu verschiedenen Anlässen einzustudieren. Mit dem Einstieg von Berthold Zeppenfeld als Spielleiter im Frühjahr 1998 begann dann eine kontinuierliche Theaterarbeit in Eversberg, die alljährlich an zwei oder drei Terminen im November ein abendfüllendes Stück auf die Bühne der Schlossberghalle brachte.

Im März 2002 gründeten dann die aktiven Schauspieler einen eingetragenen Verein, u. a. um die organisatorische Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen und die Kontinuität zu sichern. Mit einem Augenzwinkern und unter Bezugnahme auf die Burgruine in Eversberg gab sich der junge Verein den Namen "Burgtheater Eversberg".

Bei den Stücken, die in den vergangenen Jahren aufgeführt wurden, handelt es sich in erster Linie um Boulevard- oder Kriminalkomödien. Seit 2011 führt das Burgtheater gelegentlich eigene Theaterstücke auf. Mindestens zwei ausverkaufte Aufführungen mit über 650 Zuschauern kommen in jedem Jahr zu Stande.

Neben den alljährlichen Aufführungen im November beteiligt sich der Theaterverein auch durch kleinere Stücke bei Festen anderer Vereine und unterstützt Aktivitäten im Ort durch Spenden.